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I care Pflege

Auffrischer Anatomie und Physiologie 1069 glandotrope Hormone aus, deren Ziel eine Hormondrüse ist. Sie lösen an der Drüse die Freisetzung der effektorischen Hormone aus, die dann letztlich die Funktion bestimmter Organe beeinflussen. Der Hypothalamus schüttet Releasing-Hormone aus, wenn der Körper dem Gehirn signalisiert, dass die Konzen- tration eines bestimmten Hormons zu gering ist. Durch die Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Achse steigt die Freisetzung des Hormons aus der Hypophyse, bis es wie- der in ausreichender Menge im Körper vorliegt. Sobald dies der Fall ist, wird die Freisetzung wieder gedrosselt. Diesen Mechanismus nennt man negative Rückkopplung. Der Hypothalamus ist ein Teil des Zwischenhirns. Er liegt oberhalb der Sehnervenkreuzung und ist über den Hypo- physenstiel mit der Hypophyse verbunden. Die Hypophyse unterteilt sich in 2 Lappen: ●● Hypophysenvorderlappen (HVL, Adenohypophyse) ●● Hypophysenhinterlappen (HHL, Neurohypophyse) Eine Übersicht über die Regulation der Hormone durch die Hypothalamus-Hypophysen-Achse und deren Wirkung auf andere Organe zeigt ▶ Abb. 58.1. Schilddrüse • Die Glandula thyreoidea ist über ihre Hormone an der Steuerung des Stoffwechsels, der Herzleistung, des Energie-, des Wärme- und des Kalziumhaushalts beteiligt. Die Schilddrüsenepithelzellen (Thyreozyten) stellen die Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajod- thyronin , Thyroxin) her. Für deren Bildung ist Jod erforder- lich. Zwischen den Thyreozyten finden sich die C-Zellen. Sie produzieren das Kalzitonin. Nebenschilddrüsen • Die meist 4 Nebenschilddrüsen (Glan- dulae parathyroidea) liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schilddrüse, sie werden auch Epithelkörperchen ge- nannt. Sie bilden das Parathormon (PTH), das den Kalzium- spiegel im Blut erhöht. Es ist damit der Gegenspieler von Kalzitonin. Es setzt Kalzium aus dem Knochen frei, erhöht die Kalziumrückresorption in der Niere und die Bildung von Kalzitriol (Vitamin-D-Hormon). Nebennieren • Die beiden Nebennieren sind aus einer äu- ßeren Nebennierenrinde (NNR) und einem inneren Neben­ nierenmark (NNM) aufgebaut. Rinde und Mark produzieren unterschiedliche Hormone: ●● NNR: Glukokortikoide, Mineralokortikoide und männliche Geschlechtshormone ●● NNM: Katecholamine Die Ausschüttung der Hormone aus der NNR wird über die glandotropen Hormone der Hypothalamus-Hypophysen- Achse geregelt (Ausnahme: Mineralokortikoide!), die der NNM-Hormone über das sympathische Nervensystem. Das wichtigste Mineralokortikoid ist Aldosteron. Es be- wirkt eine Blutdruckerhöhung, indem es die Rückresorption von Wasser und Natrium und die Sekretion von Kalium in der Niere erhöht. Aldosteron wird über eine Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems und bei Hyperkali­ ämie freigesetzt. Das wichtigste Glukokortikoid ist Kortisol. Glukokortiko- ide (sog. Stresshormone) sorgen dafür, dass dem Körper in Belastungssituationen genug Energie zur Verfügung steht. Dazu erhöhen sie den Blutzuckerspiegel und fördern den Fett- und Proteinabbau. Außerdem wirken sie entzündungs- hemmend und unterdrücken die Immunabwehr. Die Bildung der männlichen Sexualhormone (Androgene) in der NNR ist nur bei der Frau von größerer Bedeutung, da der Mann die Androgene (Testosteron) hauptsächlich im Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren Biopsien und Punktionen Diabetes mellitus Morbus Cushing Phäochromozytom Nebennierenrindeninsuffizienz Unterfunktion des Hypophysenvorderlappens Perioperative Pflege Perioperative Pflege Perioperative Pflege Überfunktion des Hypophysenvorderlappens Alpha-1-Antitrypsinmangel Hyperurikämie und Gicht Adipositas Vitaminmangelsyndrome und Hypervitaminosen Störungen des Lipidstoffwechsel Hyperthyreose Hashimoto-Thyreoiditis Struma Hypothyreose Neuroendokrine Tumoren (NET) Auffrischer Anatomie und Physiologie Bedeutung für den Patienten Erkrankungen der Hypophyse Hypoparathyreoidismus Hyperparathyreoidismus Erkrankungen der Nebenschilddrüse Erkrankungen der Nebennierenrinde Erkrankungen der Schilddrüse Hormonstörungen Diabetes insipidus Mitwirken bei der Diagnostik Stoffwechselstörungen und ernährungsbedingte Erkrankungen S. 1068 S. 1071 S. 1071 S. 1108 S. 1110 S. 1108 S. 1107 S. 1106 S. 1103 S. 1102 S. 1102 S. 1099 S. 1096 S. 1095 S. 1094 S. 1094 S. 1071 S. 1111 S. 1114 S. 1115 S. 1112 S. 1112 S. 1100 S. 1102 S. 1101 S. 1068

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