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I care Pflege

Stoffwechselstörungen: Diabetes mellitus 1083 Patientenakte und evtl. im Blutzuckertagebuch des Patien- ten dokumentiert. Wissen to go Diabetes mellitus – Blutzucker messen ●● Hände desinfizieren, Hände des Patienten waschen und trocknen ●● Lanzette auf Stechhilfe aufsetzen und Teststreifen ein- führen ●● Codierung überprüfen, Handschuhe anziehen ●● Einstichtiefe einstellen, an der seitlichen Fingerbeere aufsetzen und Auslöser drücken ●● Finger sanft drücken, Blutstropfen an Teststreifen halten ●● Finger reinigen, BZ-Wert dokumentieren Insulintherapie: Insulininjektion Insulin kann subkutan oder i. v. (mit Normalinsulin) ver- abreicht werden. Normalerweise erfolgt die Gabe s. c. Die i. v.-Verabreichung beschränkt sich auf besondere Situatio- nen wie Blutzuckersenkung bei starker Hyperglykämie oder Blutzuckerüberwachung perioperativ. Bei der subkutanen Verabreichung gibt es insgesamt 3 Arten, unter denen je nach Vorliebe und Fähigkeiten des betreffen- den Patienten ausgewählt werden kann. Insulin kann grund- sätzlich mittels Insulin-PEN oder mit einer „normalen“ Insu­ linspritze (Einweg) injiziert werden. Den Insulin-PEN gibt es als Einweg- und als Mehrweg-PEN (▶ Abb. 58.8). Der wich- tigste Unterschied der 3 Methoden besteht im Handling. Bei den Insulinspritzen wird die zu verabreichende Men- ge an Insulin für jede Injektion neu aus einer Stechampulle aufgezogen. Die Insulinspritzen besitzen eine Skalierung nach IE Insulin. Insulin-PENs dagegen enthalten Insulinam- pullen. Die zu spritzende Anzahl der Insulineinheiten wird eingestellt und muss nicht aufgezogen werden. Einmal-PENs werden entsorgt, wenn die Ampulle leer ist. Bei PENs, die länger in Gebrauch sind, werden leere Ampullen gegen volle ausgetauscht. Eine Ampulle enthält dabei 3 ml = 300 IE In- sulin. Insulin ist in Deutschland in den Konzentrationen 40 IE/ml und 100 IE/ml erhältlich. Durchstechflaschen und Insulin- ampullen für PENs enthalten U100-Insulin. Stechampullen gibt es als U40-Insulin und U100-Insulin. Abb. 58.7 Blutzucker messen. 1 Die Stechhilfe wird an einer seitlichen Fingerbeere aufgesetzt und der Auslöser gedrückt. 2 Der Blutstropfen wird an den Teststrei- fen gehalten und automatisch in das Testfeld eingesogen. 3 Im Display wird der Blutzuckerwert angezeigt. Abb. 58.8 Insulin-PEN. PEN-Kanüle zum Aufschrauben Insulin-Ampulle Anzeige der IE Dosierknopf Drehrad zum Einstellen der IE Aufbau eines Mehrweg-PENs.

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